Sonntag, 22. April 2012
Sonntag, 22. April
Die westliche Tempelgruppe hab ich auch gleich besucht:

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Eingebettet in einen wunderschönen, sehr gepflegten Park, befinden sich dort einige Tempel, umgeben von blühenden Pflanzen:

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Diese Hindu-Tempel stammen entstanden in der Zeit der Chandella-Dynastie zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert. Sie sing besonders berühmt wegen der Sinnlichkeit der an den Tempelwänden angebrachten Reliefs:

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Heute Abend bin ich wieder on Tour: Diesmal geht’s mit dem Nachtzug nach Varanasi. Das liegt in der Ganges Ebene und ist laut meinem Reiseführer eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt (seit dem 6. Jahrhundert vor Christus). Es ist vor allem berühmt für seine Ghats, das sind steinerne Treppen, an denen die Anwohner und Pilger ihre rituellen Waschungen durchführen. Wenn die Stimmung und die Unterkunft passt, plane ich dort 2 Übernachtungen ein, so dass ich wohl erst am 25. April weiterfahre. Ob ich dort Internetzugang bekomme, muss ich natürlich erst sehen.

Namaste.

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Samstag, 21. April
Mit dem Bus geht gut 45 Minuten raus Richtung Orcha. Hier gab es vor allem eine Festung (das Raj Mahal) zu sehen, das seine Ursprünge am Ende des 15. Jahrhundert hat. Es ist nicht nur sehr gut erhalten:

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,sondern auch sehr schön, vor allem durch seine verwinkelte Bauweise:

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Das gegenüber liegende Jahangir Mahal ist etwas kleiner, aber nicht minder spektakulär. Dieser Palast wurde im 17. Jahrhundert von Bir Singh Deo errichtet, der es als Willkommensgeschenk für einen offiziellen Besuch des Großmoguls errichten ließ:

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Dann ging es wieder mit dem Bus zurück nach Jhansi, wo ich mich auf den Weg nach Kajuraho gemacht hab.

In Kajuraho hab ich erstmal mein neues Quartier bezogen: Das Surya, direkt neben der westlichen Tempelgruppe.

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Freitag, 20 April
Da ich die letzten Tage leider keinen Zugang zum Internet hatte, kann ich erst jetzt die entsprechenden Einträge hochladen.
Heute bin ich mit dem öffentlichen Personennahverkehr (Bus) nach Fatehpur Sikri, einer verlassenen, alten Stadt gefahren. Es war einst die Reichshauptstadt von Großmogul Akbar und wurde, wahrscheinlich aus politischen Gründen, nach nur rund 15 Jahren wieder verlassen.
Gleich nebenan befindet sich eine Moschee, die – Überraschung – aus rotem Sandstein gefertigt ist. Zunächst geht es über steile Treppen zum Haupttor hoch:

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Von innen sieht es so aus:

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Die eigentliche Geisterstadt hat mich sehr begeistert, vor allem, weil es dort sehr ruhig ist, also keine ‚friends‘ und kein Autohupen zu hören ist, was es sehr mystisch wirken lässt. Auf einem großen zentralen Platz sieht man hier ein ehemaliges Badehaus:

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Von dieser Terasse hat damals der Großmogul zu seiner Bevölkerung gesprochen:

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Danach gings mit dem Zug direkt weiter nach Jhansi, wo ich im Jhansi Hotel geschlafen hab.

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